Lebenshaltungskosten in Dänemark

Fettsteuer Gesetz in Dänemark gekippt !!!

Nach ungefähr einem Jahr wurde die eigens erfundene Fettsteuer wieder abgeschafft, da sie offensichtlich nicht den gewünschten Erfolg gezeigt hat. Man ist auf der Suche nach einer besseren Variante, die Bürger zu einer gesünderen Ernährung  zu bewegen.

 

besser noch, am 23.04.2013 vermeldete die
Märkische Allgemeine:

Limo und Bier billiger
Dänemark senkt Steuer: Urlauber frohlocken


KOPENHAGEN -   Dänemarks Regierung macht zum 1. Juli Limonaden und Bier billiger, um die Masseneinkäufe eigener Bürger im benachbarten Deutschland zu bremsen. Finanzminister Bjarne Corydon sagte gestern im Rundfunksender DR, die Abgabensenkungen sollten dem dänischen Einzelhandel einen „kräftigen Wachstumsschub“ bringen.

Wegen der hohen Besteuerung zuckerhaltiger Getränke sowie von Bier decken die Bewohner grenznaher dänischer Bezirke ihren Bedarf häufig südlich der Grenze in Schleswig-Holstein.

Durch die Verminderung der Abgaben in zwei Schritten wird ab 2014 eine dänische 1,5-Liter-Flasche Cola drei Kronen (40 Cent) billiger. Bei Bier ist die Abgabenminderung deutlich geringer. Das früher massive dänisch-deutsche Preisgefälle bei Alkohol ist in den letzten Jahren schrittweise geschrumpft.

Auch deutsche Urlauber dürfen frohlocken: Wegen der hohen Preise in Dänemark brachten viele früher ihre Getränke mit. Das können sie sich ab Juli sparen. (dpa/MAZ)
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Lebenshaltungskosten Info von der Seite
handelsblatt.com
 vom 25.06.2012

 

“Der nördliche Nachbar Dänemark ist sogar das teuerste EU-Land überhaupt: Hier müssen die Verbraucher für einen repräsentativen Warenkorb 42,2 Prozent mehr Geld hinblättern als im EU-Schnitt. Europaweit ist es nur in der Schweiz (+61,8 Prozent) und in Norwegen (+50,7 Prozent) noch teurer, wobei diese beiden Staaten nicht der EU angehören”.

Und hier einige Angebote  zu dänischen Discountern:

 

SuperBrugsen

 

Spar                                 auch in Tversted

 

Dagli’Brugsen  ab 2017 nicht mehr in Tversted

 

Natürlich findet man auch ALDI Fillialen.  Je nach Gebiet gibt es weitere Discounter mit Wochenangeboten.

Dänemark ist und bleibt dennoch eines der teuersten Länder hinsichtlich der Lebenshaltungskosten

siehe auch die Daten unten!

Wer einen längeren Aufenthalt mit Kindern plant, sollte tunlichst einen Grosseinkauf tätigen und dabei die in Dänemark sehr teuer zu bezahlenden Dinge wie Kakaoprodukte ( “Nutella”) oder Süssigkeiten in Deutschland einkaufen.

Auch wenn Dänemark ein Agrarland ist, werden Lebensmittel teuer gehandelt.
Brot und Butter beispielsweise sind teuer. Milch oder Joghurtprodukte akzeptabel. tversted_7865Wer das erste Mal nach Dänemark reist wundert sich über die vielen Fahrzeuge mit Anhänger, Dachbox oder Kombis, die vollgepackt den Weg Richtung Norden antreten.

Spätestens beim ersten Einkauf mit den lieben Kleinen am Urlaubsort wird er die höheren Preise der Süssigkeiten sehen und diese ausbremsen.

Besser in Deutschland diese Produkte kaufen und die Frischprodukte vor Ort erstehen.

Niemand muss Milch oder Kartoffeln aus Deutschland mitbringen. Auch Joghurt nehmen wir nicht mit, da er in Tüten vor Ort zu bekommen ist und auch den Kindern schmeckt.

Wer ein bestimmtes Mineralwasser wünscht, wird enttäuscht. Besser mitbringen, da das Angebot von Wasser gering, der Preis hoch und nur als Art Apfelschorle schmeckt.

Bier im Sonderangebot ist preislich akzeptabel, geschmacklich gewöhnungsbedürftig aber OK.

Das Eingesparte kann besser an anderer Stelle ausgegeben werden.

Bekleidung und leider auch Schmuck wie “Pandora” kaufen wir Hin und wieder in Dänemark.

Bonbons in Løkken und immer Eis an unserer heissgeliebten “blauen Bude” in Tversted.

Und bei einem Besuch in dem Freizeitpark Fårup Sommerland in Blokhus oder einer  Uggerby Kanufahrt.

Blau-EisbudeAuch wenn einige Tourizentralen den Preisunterschied verniedlichen - er ist da und deutlich spürbar. Die Wenigsten können es sich leisten mit Kindern zwei Wochen Richtung Dänemark zu fahren und alles dort einzukaufen.

Die Dänen machen es nicht anders. Sie reisen zum Teil über 100km nach Deutschland, um beispielsweise Zigaretten und Alkohol einzukaufen.