in Loenstrup ist eine romanische Kirche, die eindrucksvoll zeigt,
dass Naturgewalten sich nur sehr selten ausbremsen lassen.
Der im Vordergrund liegende Anker stammt von einer
britischen Fregatte, die dort an der Küste strandete.
Auszug aus einer dänischen Homepapage ( Originaltext):
Für mehr Infos einfach obigen Text anklicken
Teile der Kirche wie z.B. Gräber des Friedhofs, stürzten aufgrund der Steilküstennähe in die Tiefe.
Da man mit einem gänzlichem Verlust rechnete, wurde sie nicht besonders geschützt. Teile vom Inneren sind nun in Loenstrup und in Museen ausgestellt.
Jetzt jedoch sieht es so aus, das man zumindest mit dem Erhalt der Kirche rechnet und führt Restaurationsarbeiten im Inneren der Kirche durch.
Ein Besichtigung dürfte jedoch, laut Bauschild, erst im Herbst 2004 möglich sein. Ein Besuch ist nicht zuletzt wegen des Fischerdorfs Loenstrup mit seinen vielen Kunstgeschäften ein Muß.
Obwohl auch die Gegend im Umfeld sehr reizvoll ist, besuchen viele Touristen eher den nur wenige Kilometer, und in Sichtweite liegenden, Rubjerg Knude.
Eine durch Dünenwanderung fast vollständig zugewehte Leuchtturmanlage, die nach und nach wieder Gebäudeteile freigibt.
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Nachtrag Herbst 2007
noch steht der Anker vor der Kirche
Ob Alle die Warnhinweise beachten, darf bezweifelt werden bei Betrachtung des rechten Bildes.
Keine Chance, das Ferienhaus muss aufgegeben werden. Auch eine Vielzahl der Gräber wird gleiches Schicksal ereilen! |
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entgegen aller Hoffnungen, die Natur hat gewonnen und der Mensch muss sich fügen.
Den Kampf mit den Naturgewalten hat der Mensch verloren.
Die Kirche wird Stück für Stück demontiert, in Säcken verpackt und an einem sicheren Ort gelagert.
Wann und wo wieder aufgebaut wird, ist zur Zeit noch unklar
detaillierte Infos auf dänisch hier


Somit naht für so manches Grab ein makabres Ende.
Denn viele der Verstorbenen gingen früher zur See.
Die noch jungen Gräber dürften wohl einen neuen Ruheort erhalten.

Auch so manches Ferienhaus in Lønstrup dürfte die längste Zeit bewohnbar gewesen sein. Da kann man die Angst der Besitzer verstehen, ihr Ferienhaus zu verlieren und Verständnis dafür aufbringen, wenn einige wegziehen um ein ruhigeres, sicheres Leben zu führen.
So interessant es auch ist, für kurze Zeit dort zu wohnen, so ist die Natur im Herbst und Winter unbarmherzig und rau.
Stand 27.11.08
wenn so weiter gearbeitet wird, dürften Ostern 2009 nur noch die Fundamente sichtbar sein
Wir sind gespannt, wie es bei unserem nächsten Besuch aussieht
einige Dinge haben sich verändert - man hofft nun mit einem Sicherheitsabstand die Grundmauern noch einige Jahre so zu erhalten



die Mauern wurden oberhalb mit einer Mörtelschicht abgedeckt- sicheres Zeichen für einen Abbaustop




die Warnschilder sollte man tunlichst beachten

es bleibt abzuwarten, wie lange man noch die Reste der Kirche schützen kann und wo oder ob sie wieder aufgebaut wird
Wer wie wir lange Jahre den Wandel beobachtet hat, wird sie vermissen: die markanten Punkte an der Nordseeküste.
Zu wach die Erinnerungen an ein Rubjerg Knude Museum mit Rundumblick.
An all die Gräber vor der intakten Kirche mit dem davor stehendem Schiffsanker und der Möglichkeit das Gelände großzügig zu umlaufen.

wieder verändert
das Laufen vor der Kirche ist bald nicht mehr möglich


das weiss umzäunte Grab ist dem “blanken Hans”
zum Opfer gefallen
und liegt komplett am Berghang
Wo es jetzt liegt? Einfach HIER anklicken



die Totenruhe wird nicht mehr lange anhalten
Es ist nur eine Frage der Zeit, dass auch die Aussenmauern angegriffen werden.
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noch geringe Distanz bis zur Kirche

es wird nicht mehr lange dauern und die Grundmauern werden angegriffen
Nachtrag:
für die küstennahen Ferienhäuser wird es eng
war man früher noch froh vor den anderen Häusern den Meerblick geniessen zu können, wurde man nun gerne tauschen
die Veränderungen im Laufe der Jahre sind unverkennbar und nicht umkehrbar
Das Ende der Mårup Kirke steht bevor.
Die Reste der Mauern abgetragen, beschäftigt sich jetzt das Nationalmuseum um die Fundamente des ehrwürdigen Objekts. Kein einfaches Unterfangen, wo doch die zerstörerischen Herbststürme nahen.
Die Glocke vom Turm bereits demontiert, erinnert nicht mehr viel an die einst vorhandene Kirche. Der Anker noch weiter nach hinten verlagert, dürfte schon bald gemeinsam mit den verbliebenen Gräbern das Letzte sein was auf die Mårup Kirche deutet. Obwohl absehbar war immer die Hoffnung vorhanden diese Sehenswürdigkeit zu erhalten.
Die Natur jedoch hat ihre eigenen Regeln.
Im nahen Umfeld jedoch haben die Ferienhausbesitzer die Ängste ihre Häuser schon bald zu verlieren.
Freute man sich einst noch über einen Meerblick, wird dies schon durch den absehbaren Verlust getrübt.
Viele Häuser fielen bereits dem “Blanken Hans” zum Opfer: Darunter Häuser die einst in dritter und vierter Reihe mehr als 200m von der Küste lagen.

2017
stand 2015 noch der Glockenturm, ist jetzt komplett alles demontiert


Schon jetzt gibt es ausser einigen Gräbern keine Anzeichen für eine Kirche. Neue Gäste werden nicht mehr wissen, wieviel sich das Meer genommen hat und Lønstrup wird ein Wahrzeichen weniger haben.